(BIAJ) Wie verteilen sich die 1,109 Millionen „Integrationen“ (INT), darunter 951.000 in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, in den Monaten Januar bis Dezember 2017 auf die Länder, die Männer und die Frauen? Und wie stellen sich die sogenannten „Integrationsquoten“ (K2) im Vergleich zu den Arbeitslosenquoten in 2017 dar?
In den Ländern reichte die „Integrationsquoteder Männer (K2_M) von 40,5 Prozent in Bayern bis 24,3 Prozent im Land Bremen. Die „Integrationsquote“ der Frauen (K2_F) reichte in den Ländern von 24,0 Prozent in Bayern bis 14,2 Prozent im Land Bremen. Die in allen Ländern wesentlich niedrigere „Integrationsquote“ der Frauen erreicht 2017 in Bayern (24,0 Prozent) in etwa das Niveau der „Integrationsquote“ der Männer im Land Bremen (24,3 Prozent = K2_M-Minimum im Ländervergleich).
Warnung: Die "Integrationsquote" gibt "... nicht wieder, wie viele verschiedene Personen im vergangenen Jahr in ein Beschäftigungsverhältnis integriert wurden, sondern die Anzahl der Integrationen bezogen auf den durchschnittlichen Bestand an erwerbsfähigen Leistungsberechtigten." (siehe Erläuterungen in den BIAJ-Materialien)
Die BIAJ-Materialien vom 17. Mai 2018 mit zwei Tabellen (alle Berechnungsgrundlagen der "Integrationsquoten" und Arbeitslosenquoten 2017), sechs Abbildungen und einem kurzen Text (mit Erläuterungen) finden Sie zum wie immer kostenfreien Download hier: Download_BIAJ20180517 (PDF: sechs Seiten)