(BIAJ5.733 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge im Berufsberatungsjahr 2013/14 (1. Oktober 2013 bis 30. September 2014), 222 (3,7 Prozent) weniger als im Vorjahr 2012/13. Das ist das am 12. Dezember 2014 veröffentlichte Ergebnis der jährlichen BIBB-Erhebung (Bundesinstitut für Berufsbildung). Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sank damit im Land Bremen im dritten Berufsberatungsjahr in Folge und erreichte den niedrigsten Stand seit 2004/05.

Der relative Rückgang in Vergleich zum Vorjahr (3,7 Prozent) fiel im Land Bremen stärker aus als im Bundesdurchschnitt (minus 1,4 Prozent) und stärker als in 14 der 15 anderen Bundesländer. Lediglich in Berlin wurde mit 5,6 Prozent ein stärkerer Rückgang der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ermittelt als im Land Bremen.

2.499 (43,6 Prozent) der 5.733 im Berufsberatungsjahr 2013/14 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wurden von Frauen abgeschlossen. Im Vorjahr (2012/13) galt dies für 2.628 (44,1 Prozent) der 5.955 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge.

Die Entwicklung der im Land Bremen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge (insgesamt) ist in der aktualisierten unkommentierten BIAJ-Tabelle vom 14. Dezember 2014 (hier) dargestellt: in Spalte 1 (und Spalte 3: ohne Seeschifffahrt) die Ergebnisse der BIBB-Erhebungen (jeweils 30.09.) und in Spalte 5 (und Spalte 7: ohne Seeschifffahrt) die Ergebnisse der Berufsbildungsstatistik des Statistischen Bundesamtes (jeweils 31.12.).

Hinweis: Zu den konzeptionellen Unterschieden zwischen den beiden Erhebungen siehe das in Fußnote 6 der Tabelle genannte Methodenpapier. Für das Land Bremen gilt: In allen Jahren des Beobachtungszeitraums 1992 bis 2013 lag die Zahl der im Land Bremen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nach der Berufsbildungsstatistik (31.12.) unter den im Rahmen der BIBB-Erhebungen ermittelten neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen (30.09.). Ob dies auch 2014 zutrifft, ist z.Zt. noch nicht bekannt. (vgl. Spalten 3 und 7 bzw. Spalte 9) Hinweis: Siehe dazu auch die Aktualisierung/Ergänzung vom 21. Juli 2015: BIAJ21072015