Hartz IV: Personen und Zahlungsansprüche - Bund und Länder 2005 bis 2011 (SGB II)
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Wie entwickelte sich der Bestand der SGB II-Bedarfsgemeinschaften und Personen in diesen Bedarfsgemeinschaften im Bund und in den Ländern seit 2005 und wie deren Zahlungsansprüche?
Die Summe der Netto-Zahlungsansprüche („Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts“ einschließlich Leistungen für Unterkunft und Heizung) der durchschnittlich 3,423 Millionen Bedarfsgemeinschaften mit 6,353 Millionen Personen betrug 2011 insgesamt 28,1 Milliarden Euro, weniger als in allen vorangegangenen sechs Jahren. (Seite 5 und Tab. 10, Seite 11) Die Netto-Zahlungsansprüche ohne Leistungen für Unterkunft und Heizung betrugen 2011 durchschnittlich 189,68 Euro pro Person und Monat, preisbereinigt der bisher niedrigste Wert seit 2005. (Seite 6 und Tab.19, Seite 16)
Siehe dazu die BIAJ-Materialien vom 2. Juni 2012: Download (Tab. 11 Sp. 2007 Länderdaten und Tab. 24 Sp. 31.12.2007 Prozentanteile korrigiert)
Hinweis: Aktualisierte Daten bis 2012 finden Sie hier.
Arbeitsmarkt im Mai 2012: Ländervergleich (Frauen, Männer, Rechtskreise)
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5,191 Millionen „Arbeitslosengeld-Empfänger/innen“ (SGB III und SGB II), darunter 4,488 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Arbeitslosengeld II-Empfänger/innen). 2,855 Millionen registrierte Arbeitslose.
Im Mai 2012 wurden in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen mehr arbeitslose Männer registriert als im Mai 2011, in Rheinland-Pfalz auch mehr arbeitslose Frauen. (Seite 4 und 5) Bemerkenswert: In Berlin sank die Zahl der im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) registrierten Arbeitslosen um 10,0 Prozent, die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (Alg II) lediglich um 2,6 Prozent. (Seite 8)
In dieser Kurzmitteilung des BIAJ finden Sie u.a. Länderdaten zu den registrierten Arbeitslosen im Mai 2012 differenziert nach Geschlecht und Rechtskreis (SGB III und SGB II) und zu den (statistisch arbeitslosen und nicht arbeitslosen) erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (Alg II). (Vorjahresvergleich)
Auf Seite 8 (von 10) finden Sie einen Überblick über den „Rechtskreis SGB II“ (Hartz IV).
Die gesamte BIAJ-Kurzmitteilung vom 31. Mai 2012 zum Arbeitsmarkt im Mai 2012 (Ländervergleich) finden Sie hier: Download
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Alg II): Länder- und Kreisvergleich 2006 bis 2011
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Der Anteil der Frauen und Männer im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, die auf Arbeitslosengeld II angewiesen waren, (eLb-Quote) betrug im Dezember 2011 in der Bundesrepublik Deutschland 8,2 Prozent. (Dezember 2006: 9,7 Prozent)
In den Ländern reichten die eLb-Quoten im Dezember 2011 von 17,8 Prozent (178 von 1.000 Frauen und Männern im Alter von 15 bis unter 65 Jahren) in Berlin bis 3,6 Prozent in Bayern und in den 15 Großstädten (einschließlich Region Hannover) von 17,8 Prozent in Berlin bis 5,5 Prozent in München, in den 402 Kreisen von 19,4 Prozent in der Stadt Bremerhaven bis 0,9 Prozent im Landkreis Eichstätt.
In der BIAJ-Kurzmitteilung ist die Entwicklung von Dezember 2006 bis Dezember 2011 in den 16 Ländern, den 402 Kreisen und darunter in den 15 Großstädten dargestellt.
Die gesamte BIAJ-Kurzmitteilung vom 24. Mai 2011 finden Sie hier: Download
SGB II: Erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit einer "Verweildauer von zwei Jahren und länger"
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60,7 Prozent (2,687 Millionen) der 4,427 Millionen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (SGB II – Hartz IV) im Dezember 2011 befanden sich bereits zwei Jahre und länger ununterbrochen im Bestand der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (Arbeitslosengeld II). Bei den Frauen betrug dieser Anteil 62,7 Prozent, bei den Männern 58,6 Prozent. Und in den Altersgruppen 15 bis unter 25 Jahre, 25 bis unter 50 Jahre und 50 bis unter 65 Jahre betrug dieser Anteil 50,6 Prozent, 57,9 Prozent bzw. 72,8 Prozent.
Wie sich dies in den 16 Ländern und den 15 Großstädten (einschließlich Region Hannover) darstellt, ist der BIAJ-Auswertung (Tabelle) auf Basis der Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit zu entnehmen – im Negativ-Ranking i.d.R. von Sachsen-Anhalt bis Bayern und von Essen bis München!
Die BIAJ-Materialien vom 20. Mai 2012 finden Sie hier: Download
Eine ehrliche Antwort sieht anders aus: Bremer Senat beantwortet Fragen zu Jobcenter-Budgets
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Die Antworten des Bremer Senats vom 15. Mai 2012 zu den nicht ausgeschöpften Bundesmitteln der Jobcenter in den beiden bremischen Städten entsprechen nicht den tatsächlichen Abrechnungsergebnissen der Jobcenter Bremen und Bremerhaven. Der in den Antworten erweckte Eindruck, nach Anschluss des Haushaltsjahres 2011 seien „lediglich“ 3,975 Millionen Euro an den Bund zurückgeflossen, ist falsch.
Eine ehrliche Antwort zur Ausschöpfung der zugewiesenen Bundesmittel durch die beiden Jobcenter im Land Bremen sähe anders aus. Oder anders: In einem Haushaltsnotlageland sollte man zur (Nicht‑)Ausschöpfung von Bundesmitteln doch eine qualifizierte Antwort erwarten können.
Die gesamte BIAJ-Kurzmitteilung vom 16. Mai 2012 finden Sie hier: Download