Jobcenter: Mittel und Ausgaben für "Verwaltungskosten" und "Eingliederungsleistungen" 2025 (300 JC gE)
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(BIAJ) Die 300 Jobcenter gE ("gemeinsame Einrichtungen" von Bundesagentur für Arbeit und Kommunen) gaben im vergangenen Haushaltsjahr 2025 insgesamt 346,8 Millionen Euro (4,8 Prozent) weniger aus als die 7,491 Milliarden Euro, die diesen 300 Jobcentern gemäß Eingliederungsmittel-Verordnung 2025 für den Bundesanteil an den "Gesamtverwaltungskosten" (4,066 Milliarden Euro) und "Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II" (3,425 Milliarden Euro*) zugeteilt worden waren. Für den Bundesanteil an den "Gesamtverwaltungskosten" wurden 942,8 Millionen Euro (23,2 Prozent) mehr ausgegeben als die zugeteilten 4,066 Milliarden Euro und für "Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II" 1,290 Milliarden Euro (37,7 Prozent) weniger als die zugeteilten 3,425 Milliarden Euro.
Wie sich dies in der Rechnungslegung 2025 der einzelnen 300 Jobcenter gE darstellt, ist der BIAJ-Tabelle vom 28. Januar 2026 zu entnehmen. (Download_BIAJ20260128; PDF, 11 Seiten DIN A4 quer - Auszug unten)
Der Vergleich der Rechnungslegung 2025 in den 13 Großstädten (incl. Region Hannover) – ohne die Jobcenter in Essen und Stuttgart, da seit 2025 Jobcenter zkT (zugelassene kommunale Träger) – zeigt u.a.: In der bayrischen Landeshauptstadt München wurde das dem Jobcenter zugeteilte Gesamtbudget für den Bundesanteil an den „Gesamtverwaltungskosten“ und „Leistungen zur Eingliederung“ (bis auf etwa 20.500 Euro) nahezu vollständig ausgegeben. (Rang 1 von 13 im Großstadtvergleich – Rang 4 von 300 im Vergleich der 300 Jobcenter gE) In der Stadt Bremen wurden 16,2 Millionen Euro (11,5 Prozent) des dem Jobcenter zugeteilten Gesamtbudgets für den Bundesanteil an den „Gesamtverwaltungskosten“ und „Leistungen zur Eingliederung“ nicht ausgegeben (Rang 13 von 13 im Großstadtvergleich – Rang 295 von 300 im Vergleich der 300 Jobcenter gE). Das heißt, in der Stadt Bremen, einer Stadt mit überdurchschnittlich hoher Arbeitslosen- und SGB-II-Quote („Bürgergeld“), wurde in 2025 in erheblichem Umfang auf eine mögliche Förderung von Leistungsberechtigten „verzichtet“. n
Anteil der Großstädte an den registrierten Arbeitslosen 2013 bis 2025 - 16 BIAJ-Abbildungen
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(BIAJ) 2025 lebten 26,22 Prozent (773.078) der durchschnittlich 2.948.092 registrierten Arbeitslosen in der Bundesrepublik Deutschland in den 15 Großstädten mit mehr als 400.000 EW (incl. Region Hannover) (im Folgenden kurz: „15 Großstädte“). Während 2025 in der Bundesrepublik Deutschland durchschnittlich geringfügig (2.246 bzw. 0,08 Prozent) weniger Arbeitslose registriert wurden als 2013, wurden in den 15 Großstädten durchschnittlich 69.223 (9,83 Prozent) mehr Arbeitslose registriert als 2013. Der Anteil der 15 Großstädte an den durchschnittlich registrierten Arbeitslosen stieg von 23,86 Prozent (2013) auf die oben genannten 26,22 Prozent (2025). Dieser Anteil der Großstädte wurde im Beobachtungszeitraum 2013-2025 lediglich im zweiten „Corona-Jahr“ übertroffen (2021: 26,45 Prozent).
Ende 2024 lebte 18,16 Prozent der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland in diesen 15 Großstädten. (Ende 2012: 17,67 Prozent) (1) Zur Entwicklung seit 2013 siehe BIAJ-Abbildung 1. Zur Entwicklung des Anteils der in den einzelnen Großstädten lebenden Arbeitslosen an den in den 15 Großstädten (incl. Region Hannover) registrierten Arbeitslosen siehe die BIAJ-Abbildungen 2 bis 16 (von Berlin bis Duisburg; sortiert nach Bevölkerungsstand Ende 2024). Alle 16 BIAJ-Abbildungen mit kurzen Lesehilfen: Download_BIAJ20260123 (PDF: 8 Seiten – die 16 Abbildungen unten ohne Lesehilfen).
(1) Bevölkerungsfortschreibung bis 2021 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022.

Jobcenter: Mittel und Ausgaben für „Eingliederungsleistungen“ 2025 (Jobcenter gE)
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(BIAJ) Nach dem abgeschlossenen Haushaltsjahr 2025 (1): Ein Blick auf die Mittel für „Verwaltungskosten“ (Bundesanteil) (2) und „Eingliederungsleistungen“, die den Jobcentern gE im Haushaltsjahr 2025 zur Verfügung standen, und auf die Ausgaben in 2025 für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ und die Ausgaben aus dem Passiv-Aktiv-Transfer (PAT) im Bund und in den Ländern (immer ohne die Jobcenter zkT) mit einem besonderen Blick auf das Jobcenter Bremen (Stadt) auf der Seite 10. Download_BIAJ20260120 (PDF, 10 Seiten – mit Anhang auf Seite 10 zum Jobcenter Bremen - Auszüge unten)
(1) Neun Monate mit „vorläufiger Haushaltsführung“, die am 02. Oktober 2025 mit Verkündung des Haushaltsgesetzes 2025 im Bundesgesetzblatt endete.
(2) „Der Anteil des Bundes an den Gesamtverwaltungskosten der gemeinsamen Einrichtungen beträgt 84,8 Prozent. (§ 46 Abs. 3 Satz 1 SGB II)

Hinweis vom 31.01.2026: Siehe dazu auch die BIAJ-Materialien "Jobcenter: Mittel und Ausgaben für "Verwaltungskosten" und "Eingliederungsleistungen" 2025 (300 JC gE)" vom 28.01.2026 mit Blick auf die einzelnen Jobcenter gE: hier20260128.
https://biaj.de/archiv-materialien/2184-jobcenter-mittel-und-ausgaben-fuer-verwaltungskosten-und-eingliederungsleistungen-2025-300-jc-ge.html
Weiterlesen: Jobcenter: Mittel und Ausgaben für „Eingliederungsleistungen“ 2025 (Jobcenter gE)
Altersrenten 2004-2024: Veränderung des Bestandes in Bremen und Hamburg im Vergleich mit den Nachbarländern
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(BIAJ) In den 20 Jahren von Ende 2004 bis Ende 2024 stieg die Anzahl der im Bundesgebiet wohnenden Rentnerinnen und Rentner (Renten wegen Alters) um 12,8 Prozent (von 15,705 Millionen Ende 2004 um 2,005 Millionen auf 17,710 Millionen Ende 2024). Im entsprechenden Zeitraum sank die Anzahl der im Land Bremen wohnenden Rentnerinnen und Rentner (Renten wegen Alters) um 1,1 Prozent (von 131.026 Ende 2004 um 1.426 auf 129.600 Ende 2024) und in Hamburg um 1,8 Prozent (von 311.926 Ende 2004 um 5.490 auf 306.436 Ende 2024). Die Anzahl der in Niedersachsen - dem Nachbarland von Bremen und Hamburg - wohnenden Rentnerinnen und Rentner (Renten wegen Alters) stieg im entsprechnden Zeitraum (Ende 2004 bis Ende 2024) um 15,0 Prozent (von 1,486 Millionen Ende 2004 um 223.584 auf 1,709 Millionen Ende 2024). Und die Anzahl der in Schleswig-Holstein - dem Nachbarland von Hamburg - wohnenden Rentnerinnen und Rentner (Renten wegen Alters) stieg von Ende 2004 bis Ende 2024 um um 18,9 Prozent (von 536.759 Ende 2004 um 101.251 auf 638.010 Ende 2024).
Siehe dazu die vier BIAJ-Abbildungen unten bzw. hier: Download_BIAJ20260119 (PDF mit den vier Abbildungen und einer Tabellenseite mit den absoluten Altersrentenbeständen 2004-2024)

Winterolympiajahre beginnen mit niedrigen Füllständen der Gasspeicher
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(BaSta) Ein Blick auf die Entwicklung der Füllstände der Gasspeicher in der Bundesrepublik Deutschland mit einem besonderen Blick auf die Füllstände am 1. Januar der olympischen Winterjahre 2018, 2022 und 2026 - "Winterolympiajahre beginnen mit niedrigem Füllstand der Gasspeicher!" ***
(siehe BaSta-Abbildung unten oder PDF hier: Download_BaSta20260117 - eine Seite)
*** Nur ein Gerücht: Diese "sparsame Befüllung" vor den olympischen Winterspielen erfolge in Absprache mit dem Wintersport-Sponsor Viessmann - "Schlaue Wärmepumpen". (https://www.viessmann-climatesolutions.com/de/sponsoring/wintersport-sponsoring.html) - Bremen, 17.01.2026