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Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsfähige Leistungsberechtigte: Ländervergleich September 2026 (mit bremischen Städten)

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Erstellt: 30. September 2026

(BIAJ) September 2026 (Stichtag 14.09.) 4,672 Millionen Arbeitsuchende – darunter: 2,994 Millionen registrierte Arbeitslose, der höchste September-Bestand nach September 2010 (September 2010: 3,027 Millionen Arbeitslose). 1,182 Millionen der registrierten Arbeitslosen waren bei den 146 Agenturen für Arbeit und 1,812 Millionen bei den 404 Jobcentern registriert.

40.000 (1,3 Prozent) mehr registrierte Arbeitslose als im September 2025 – 74.000 mehr bei den Agenturen für Arbeit und 34.000 weniger bei den Jobcentern. (siehe Tabellen 1, 2 und 3). (1) 26.000 (1,6 Prozent) mehr arbeitslose Männer, 14.000 (1,0 Prozent) mehr arbeitslose Frauen. (siehe Tabelle 4)

Im Ländervergleich reichten die Veränderungsraten (im Vorjahresvergleich) bei den registrierten Arbeitslosen insgesamt von -2,7 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bis +3,8 Prozent in Sachsen (SN). (Stadt Bremen: -2,3 Prozent; Bremerhaven: -3,9 Prozent; siehe Tabellen 1 und 7)

Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den registrierten arbeitslosen Frauen reichten im Ländervergleich von -3,1 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bis +3,9 Prozent in Sachsen (SN) – bei den arbeitslosen Männern von -3,1 Prozent im Land Bremen (HB) bis +3,7 Prozent in Sachsen (SN). (siehe Tabelle 4, Seite 6)

Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den registrierten Arbeitslosen im Alter von unter 25 Jahren reichten im Ländervergleich von -3,9 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bis +11,1 Prozent in Sachsen (SN). (DE: +4,5 Prozent; siehe Anhang, Seite 10)

Die Arbeitslosenquoten reichten im September 2026 von 4,2 Prozent in Bayern (BY) bis 11,2 Prozent im Land Bremen (HB). (Frauen: von 4,1 Prozent in BY bis 11,1 Prozent in HB; Männer: von 4,3 Prozent in BY bis 11,3 Prozent in HB) Bundesrepublik: 6,4 Prozent (Frauen: 6,1 Prozent; Männer: 6,6 Prozent) (siehe Tabelle 5)

3,704 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB - SGB II - Hartz IV), 3,8 Prozent (145.000) weniger als im September 2025. Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den ELB reichten im Ländervergleich von ‑6,2 Prozent in Thüringen (TH) bis -1,3 Prozent in Baden-Württemberg (BW). Erinnerung: ELB im September vor 10 Jahren (September 2016) 4,305 Millionen. ELB-September-Maximum: 5,345 Millionen im September 2006.

Zum Länder- und Rechtskreisvergleich (insgesamt, SGB III und SGB II) im September 2026 und September 2025 - Arbeitsuchende (darunter registrierte Arbeitslose, differenziert nach Geschlecht) und erwerbsfähige Leistungsberechtigte - siehe die BIAJ-Kurzmitteilung (PDF) vom 30. September 2026: Download_BIAJ20260930 (zwei Text- und acht Tabellenseiten; bremische Städte auf PDF-Seite 9)
(1) wg. Rundung im Text auf 1.000 können Rundungsdifferenzen bei Summenbildung auftreten


 

Auszubildende und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Ländervergleich 2015 bis 2025

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Erstellt: 28. September 2026

(BIAJ) Ende 2025 waren in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 34,986 Millionen Menschen sozialversicherungs­pflichtig beschäftigt, 3,836 Millionen (12,3 Prozent) mehr als die 31,150 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zehn Jahre zuvor (Ende 2015). In den Ländern reichte die Veränderungsrate der Gesantzahl des sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Ende 2015 - Ende 2025) von +25,8 Prozent in Berlin (BE) bis -0,6 Prozent in Thüringen (TH). (siehe BIAJ-Tabelle 1 - i/m/w)

Die Zahl der Auszubildenden (gemäß Beschäftigungsstatistik) unter den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten stieg im entsprechenden Zeitraum um 48.000 (+3,0 Prozent) auf 1,621 Millionen. In den Ländern reichte die Veränderungsrate der Zahl der Auszubildenden gemäß Beschäftigungsstatistik (Ende 2015 – Ende 2025) von +25,2 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bis -4,2 Prozent in Niedersachsen (NI). (siehe BIAJ-Tabelle 2 - i/m/w)

Die deutlich kleinere Zahl der Auszubildenden gemäß Berufsbildungsstatistik sank im entsprechenden Zeitraum um 125.000 (-9,4 Prozent) auf 1,212 Millionen. In den Ländern reichte die Veränderungsrate (Ende 2015 – Ende 2025) der Zahl der Auszubildenden gemäß Berufsbildungsstatistik von +10,6 Prozent in Sachsen (SN) bis ‑21,1 Prozent im Saarland (SL). (siehe BIAJ-Tabelle 3 – i/m/w)

Die Ausbildungsquote gemäß Beschäftigungsstatistik (Anteil der Auszubildenden an den sozialversicherungs­pflichtig Beschäftigten) sank in der Bundesrepublik Deutschland von 5,1 (5,05) Prozent Ende 2015 auf 4,5 (4,52) Prozent Ende 2022 und stieg bis Ende 2025, erstmals im Beobachtungszeitraum, leicht auf 4,6 (4,63) Prozent. In den Ländern reichte die Ausbildungsquote gemäß Beschäftigungsstatistik Ende 2025 von 5,1 Prozent im Saarland (SL) und in Rheinland-Pfalz (RP) (Rang 1 und 2) bis 3,2 Prozent in Berlin (BE). (siehe BIAJ-Tabelle 4, S. 6 – i/m/w)

Die deutlich kleinere rechnerische Ausbildungsquote gemäß Berufsbildungsstatistik (Anteil der Auszubildenden gemäß Berufsbildungsstatistik an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten) sank in der Bundesrepublik Deutschland von 4,3 Prozent Ende 2015 auf 3,5 (3,46) Prozent Ende 2025. In den Ländern reichte die Ausbildungsquote gemäß Berufsbildungsstatistik Ende 2025 von 3,9 Prozent in Niedersachsen (NI), Schleswig-Holstein (SH) und Rheinland-Pfalz (RP) (Rang 1 bis 3) bis 2,1 Prozent in Berlin (BE). (siehe BIAJ-Tabelle 5, S. 7 – i/m/w)

Die gesamten BIAJ-Materialien vom 28. September 2026 mit den Bundes- und Länderdaten (Arbeitsort) zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt, den Auszubildenden (gemäß Beschäftigungs- und Berufsbildungsstatistik) und den Ausbildungsquoten gemäß Beschäftigungsstatistik und gemäß Berufsbildungsstatistik (Ende 2015 bis Ende 2025), differenziert nach Geschlecht, finden Sie hier: Downlad_BIAJ20260928 (PDF: 8 Seiten - zwei Text- und 6 Tabellen-Seiten)
Weitere BIAJ-Veröffentlichungen zum Thema Berufsausbildung: hier.


 

Jobcenter Bremen: 2026 werden voraussichtlich mehr als acht Millionen Euro der Eingliederungsmittel nicht ausgegeben

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Erstellt: 25. September 2026

(BIAJ) Ein Blick auf die für das laufende Haushaltsjahr 2026 und das Vorjahr 2025 zugeteilten Bundesmittel für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ (und den Bundesanteil an den Gesamtverwaltungskosten), die Umschichtungen zu den Mitteln für den Bundesanteil an den Gesamtverwaltungskosten und die Ausgaben bis Ende August 2026: siehe die BIAJ-Abbildung unten oder PDF hier: BIAJ_20260925 (eine Seite).

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Arbeitslosengeld-II-, Sozialgeld-, Bürgergeld- und Grundsicherungsgeld-Ausgaben von 2010 bis August 2026

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Erstellt: 22. September 2026

(BIAJ) Von Januar bis August 2026 wurden vom Bund für das „Bürgergeld“ und „Grundsicherungsgeld“ (ab 01.07.2026 - bis 31.12.2022 „Arbeitslosengeld II“ und „Sozialgeld“) insgesamt 19,486 Milliarden Euro ausgegeben (1), 437 Millionen Euro (2,2 Prozent) weniger als die 19,923 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Januar bis August 2025). (2)

In den 12 Monaten von September 2025 bis August 2026 wurden vom Bund insgesamt 28,612 Milliarden Euro für das „Bürgergeld“ bzw. „Grundsicherungsgeld“ ausgegeben – 548 Millionen Euro (1,9 Prozent) weniger als die 29,160 Milliarden Euro ein Jahr zuvor (September 2024 bis August 2025). Im Bundeshaushalt 2026 sind für das „Bürgergeld“ insgesamt 28,050 Milliarden Euro veranschlagt, 999 Millionen Euro (3,4 Prozent) weniger als im Haushaltsjahr 2025 ausgegeben wurden (Ist 2025: 29,049 Milliarden Euro) bzw. 562 Millionen Euro (2,0 Prozent) weniger als die 28,612 Millionen Euro, die in den 12 Monaten von September 2025 bis August 2026 ausgegeben wurden.

Gemessen an den durchschnittlich 5,167 Millionen Regelleistungsberechtigten (RLB; vorläufig) wurden vom Bund in den 12 Monaten von September 2025 bis August 2026 für „Bürgergeld“ (brutto) monatlich durchschnittlich 461,41 Euro pro RLB ausgegeben. Ein Jahr zuvor, von September 2024 bis August 2025 wurden für die durchschnittlich 5,394 Millionen RLB durchschnittlich 450,53 Euro pro Monat ausgegeben. (3)

Zu Entwicklung der Ausgaben für das Arbeitslosengeld II, Bürgergeld und Grundsicherungsgeld (SGB II – Hartz IV) seit 2010 („Grundsicherung“) bis August 2026 siehe die BIAJ-Abbildung unten oder die PDF hier: Download_BIAJ20260922 (eine Seite). (4)

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Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, erwerbsfähige Leistungsberechtigte (SGB II), Staatsangehörigkeit 2015 bis 2025

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Erstellt: 21. September 2026

(BIAJ) Ein unkommentierter, bis Ende 2025 aktualisierter Blick auf die Entwicklung der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (svB), der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB - SGB II – Arbeitslosengeld II, Bürgergeld gemäß § 19 Absatz 1 Satz 1) insgesamt und darunter der sozialversicherungspflichtig beschäftigten ELB (svb_ELB), differenziert nach Staatsangehörigkeit, darunter Bulgarien, Rumänien und Ukraine. Berichtszeitraum: Juni 2015 bis Dezember 2025.
Siehe die zwei BIAJ-Abbildungen unten bzw.im PDF mit den Berechnungsgrundlagen auf Seite 3: Download_BIAJ20260921

Weiterlesen: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, erwerbsfähige Leistungsberechtigte (SGB II),...

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