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BA-Haushalt: Entwicklung des Finanzierungssaldos von 2005 bis Mai 2026

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Erstellt: 04. Juni 2026

(BIAJ) Ein bis Ende Mai 2026 aktualisierter kurzer Blick auf die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Finanzierungssaldos (Einnahmen minus Ausgaben) seit 2005 (siehe BIAJ-Abbildung 1 von 3) - mit einem besonderen Blick auf die Haushaltsjahre 2023 bis 2025 und die ersten fünf Monate 2026 (siehe BIAJ-Abbildungen 2 und 3 von 3). (Download_BIAJ20260604BA – PDF: drei Seiten; Auszug unten)

In den letzten 12 Monaten von Juni 2025 bis Mai 2026 standen den Einnahmen in Höhe von 48,491 Milliarden Euro - darunter Beiträge zur Arbeitsförderung (Beiträge zur Arbeitslosenversicherung) in Höhe von 40,494 Milliarden Euro - Ausgaben in Höhe von 54,354 Milliarden Euro gegenüber - darunter 28,325 Milliarden Euro für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld. Aus den Einnahmen und Ausgaben insgesamt ergibt sich für die 12 Monate von Juni 2025 bis Mai 2026 ein negativer Finanzierungssaldo in Höhe von 5,863 Milliarden Euro.

Von Januar bis Mai 2026 – wurden von der Bundesagentur für Arbeit 4,629 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Von Januar bis Mai des Vorjahres (2025) betrug dieser negative Finanzierungssaldo 2,998 Milliarden Euro – im Haushaltsjahr 2025 dann insgesamt 4,232 Milliarden Euro. (siehe BIAJ-Abbildung 2 von 3)

Im Haushalt 2026 der Bundesagentur für Arbeit ist ein negativer Finanzierungssaldo in Höhe von 3,374 Milliarden Euro veranschlagt, der einschließlich von geplanten Zuführungen an die umlagefinanzierten Rücklagen in Höhe von 597 Millionen Euro zu einer erwarteten Finanzierungslücke in Höhe von 3,971 Milliarden Euro führen würde. Im Bundeshaushalt 2026 ist zur Deckung dieser Lücke ein „Überjähriges Darlehen an die Bundesagentur für Arbeit“ veranschlagt. (Haushaltsstelle 1101/656 22 – Soll: 3,971 Milliarden Euro) Die Abrechnungsergebnisse bis Mai 2026 zeigen, dass die Bundesagentur für Arbeit zum Abschluss des Haushaltsjahres 2026 ein deutlich höheres Darlehen zum Haushaltsausgleich benötigen wird als die im Bundeshaushalt 2026 veranschlagten 3,971 Milliarden Euro. n

Weiterlesen: BA-Haushalt: Entwicklung des Finanzierungssaldos von 2005 bis Mai 2026

Armutsgefährdungsquoten und armutsgefährdete Personen vor und nach Sozialtransfers - Bund und Länder 2021 bis 2025 (EU-SILC)

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Erstellt: 04. Juni 2026

(BIAJ) Ein unkommentierter Blick auf die Entwicklung der „Armutsgefährdungsquoten“ und die Entwicklung der absoluten Anzahl der armutsgefährdeten Personen vor und nach Sozialtransfers (1) in der Bundesrepublik Deutschland und in den 16 Bundesländern (Baden-Württemberg bis Thüringen) in den Jahren 2021 bis 2025. (2) Quelle: Die in den Mikrozensus (MZ) integrierte Erhebung EU-SILC (European Union Statistics on Income and Living Conditions - Erhebung über Einkommen und Lebens­bedingungen) – MZ-SILC. (3)

13,343 Millionen Menschen galten in der Bundesrepublik Deutschland laut MZ-SILC nach den Sozialtransfers (1) in 2025 als „armutsgefährdete Personen“ – 1,241 Millionen mehr als zwei Jahre zuvor (2023). Vor den Sozialtransfers (1) galt dies in 2025 für insgesamt 20,192 Millionen Menschen (der „Bevölkerung in Hauptwohnsitzhaushalten“) – 553.000 weniger als zwei Jahre zuvor (2023). (siehe BIAJ-Abbildung 1b, Seite 1 im PDF-Download und unten) Die „Armutsgefährdungsquote“ in 2025 betrug laut MZ-SILC 2025 nach den Sozialtransfers (1) 16,1 Prozent, vor den Sozialtransfers (1) 24,4 Prozent (4). (siehe BIAJ-Abbildung 1a, Seite 1 im PDF-Download und unten)

Zur Entwicklung seit 2021 und zur Entwicklung in den Bundesländern siehe die BIAJ-Materialen vom 04. Juni 2026 – Download aus technischen Gründen in zwei Teilen: Download_20260604_1 (DE und Länder BW bis MV) und Download_20260604_2 (Länder NI bis TH)
Hinweis: Siehe dazu auch die BIAJ-Materialien "Armutsgefährdungsquoten 2025: Von Bremen und Sachsen-Anhalt bis Bayern" vom 21.05.2026 hier.

Weiterlesen: Armutsgefährdungsquoten und armutsgefährdete Personen vor und nach Sozialtransfers - Bund und...

Elterngeld: Ausgaben sanken von 2022 bis 2025 um 580 Millionen Euro

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Erstellt: 02. Juni 2026

(BIAJ) Ein kurzer Blick auf die Entwicklung der Ausgaben des Bundes für das Elterngeld seit 2015 (siehe BIAJ-Tabelle unten):
Bis 2022 stiegen die Elterngeld-Ausgaben auf 7,64 Milliarden Euro – das bisherige Maximum (Ist 2022). In den folgenden drei Jahren - 2023 bis 2025 - sanken die Ausgaben für das Elterngeld um 580 Millionen Euro auf 7,06 Milliarden Euro im vergangenen Haushaltsjahr 2025. (zum Ist siehe Spalte 2 in BIAJ-Tabelle)

2026 06 02 elterngeld ausgaben 2015 2025 2026 biaj tabelle

Für 2023 wurde im Bundeshaushalt 2023 ein weiterer Anstieg der Elterngeld-Ausgaben auf 8,28 Milliarden Euro erwartet (Soll 2023). (zum Soll siehe Spalte 1 in BIAJ-Tabelle oben) Ausgegeben wurden 2023 dann lediglich 7,44 Milliarden Euro (Ist 2023), 836 Millionen Euro weniger als veranschlagt. 2024 wurden dann 7,17 Milliarden Euro für das Elterngeld ausgegeben, nahezu 858 Millioen Euro weniger als die im Bundeshaushalt 2024 veranschlagten 8,03 Milliarden Euro. Im Bundeshaushalt 2025 wurden dann nur noch 7,41 Milliarden Euro veranschlagt, 620 Millionen Euro weniger als im Vorjahr 2024 bzw. 870 Millionen Euro weniger als 2023. Ausgegeben wurden 2025 dann die oben genannten 7,06 Milliarden Euro, 350 Millionen Euro weniger als im Bundeshaushalt 2025 veranschlagt.
Im Bundeshaushalt für das laufende Haushaltsjahr 2026 sind 7,510 Milliarden Euro veranschlagt, 450 Millionen Euro mehr als 2025 ausgegeben wurden (Ist 2025: 7,06 Milliarden Euro).
Zur Entwicklung der Geburten siehe Spalte 3 in der BIAJ-Tabelle oben.
Weitere BIAJ-Materialien zum Thema Elterngeld: hier
Eine Erinnerung aus aktuellem Anlass: "Was der Bundestag während der WM alles durchjubelt" (12.06.2014)


 

Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsfähige Leistungsberechtigte: Ländervergleich Mai 2026 (mit bremischen Städten)

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Erstellt: 29. Mai 2026

(BIAJ) Mai 2026 (Stichtag 12.05.) 4,670 Millionen Arbeitsuchende – darunter: 2,950 Millionen registrierte Arbeitslose, der höchste Mai-Bestand nach Mai 2011 (Mai 2011: 2,961 Millionen Arbeitslose) 1,145 Millionen der registrierten Arbeitslosen waren bei den 156 Agenturen für Arbeit und 1,806 Millionen bei den 404 Jobcentern registriert.

31.000 (1,1 Prozent) mehr registrierte Arbeitslose als im Mai 2025 – 82.000 mehr bei den Agenturen für Arbeit und 51.000 weniger bei den Jobcentern. (siehe Tabellen 1, 2 und 3). (1) 31.000 (1,9 Prozent) mehr arbeitslose Männer, Bestand der registrierten arbeitslosen Frauen im Vorjahresvergleich nahezu unverändert. (+270). (siehe Tabelle 4)

Im Ländervergleich reichten die Veränderungsraten (im Vorjahresvergleich) bei den registrierten Arbeitslosen insgesamt von
-1,9 Prozent im Land Bremen
(HB) bis +3,0 Prozent in Sachsen (SN). (Stadt Bremen: -1,6 Prozent; Bremerhaven: -2,8 Prozent; siehe Tabellen 1 und 7)

Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den registrierten arbeitslosen Frauen reichten im Ländervergleich von -2,3 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bis +2,6 Prozent in Sachsen (SN) – bei den arbeitslosen Männern von -2,5 Prozent im Land Bremen (HB) bis +3,6 Prozent in Baden-Württemberg (BW). (siehe Tabelle 4, Seite 6)

Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den registrierten Arbeitslosen im Alter von unter 25 Jahren reichten im Ländervergleich von -3,1 Prozent im Land Bremen (HB) bis +15,2 Prozent in Hamburg (HH). (DE: +5,3 Prozent; siehe Anhang, Seite 10)

Die Arbeitslosenquoten reichten im Mai 2026 von 4,0 Prozent in Bayern (BY) bis 11,2 Prozent im Land Bremen (HB). (Frauen: von 3,8 Prozent in BY bis 10,9 Prozent in HB; Männer: von 4,2 Prozent in BY bis 11,5 Prozent in HB) Bundesrepublik: 6,3 Prozent (Frauen: 5,9 Prozent; Männer: 6,6 Prozent) (siehe Tabelle 5)

3,830 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB - SGB II - Hartz IV), 2,6 Prozent (103.000) weniger als im Mai 2025. Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den ELB reichten im Ländervergleich von ‑6,1 Prozent in Thüringen (TH) bis -0,2 Prozent in Baden-Württemberg (BW). Erinnerung: ELB im Mai vor 10 Jahren (Mai 2016) 4,321 Millionen. ELB-Mai-Maximum: 5,456 Millionen im Mai 2006.

Zum Länder- und Rechtskreisvergleich (insgesamt, SGB III und SGB II) im Mai 2026 und Mai 2025 - Arbeitsuchende (darunter registrierte Arbeitslose, differenziert nach Geschlecht) und erwerbsfähige Leistungsberechtigte - siehe die BIAJ-Kurzmitteilung (PDF) vom 29. Mai 2026: Download_BIAJ20260529 (zwei Text- und acht Tabellenseiten; bremische Städte auf PDF-Seite 9)
(1) wg. Rundung im Text auf 1.000 können Rundungsdifferenzen bei Summenbildung auftreten


 

Arbeitnehmerentgelt und Anteil der Sozialbeiträge der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer 1995 bis 2025

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Erstellt: 28. Mai 2026

(BIAJ) Ein kurzer bis 2025 aktualisierter Blick auf die Entwicklung des Arbeitnehmerentgelts und der Sozialbeiträge von 1995 bis 2025 in der Bundesrepublik Deutschland (siehe unten oder PDF hier: Download_BIAJ20260528 - eine Seite).
Im Jahr 2025 betrug das Arbeitnehmerentgelt in der Bundesrepublik Deutschland, das sich aus den Bruttolöhnen und -gehältern und den Sozialbeiträgen der Arbeitgeber* zusammensetzt, insgesamt 2,479 Billionen (2.479 Milliarden) Euro. Davon waren 31,5 Prozent (781 Milliarden Euro) Sozialbeiträge der Arbeitgeber (440 Milliarden Euro) und der Arbeitnehmer (342 Milliarden Euro). Über den gesamten Beobachtungszeitraum 1995 bis 2024 liegt dieser Anteil der Sozialbeiträge am Arbeitnehmerentgelt zwischen 30,7 Prozent (1995 und 2019) und 32,1 Prozent (2009 - erstmalige Buchung der "Beiträge an die Privaten Krankenversicherungsunternehmen" als Sozialbeiträge). Eine Tendenz zu einem steigenden Anteil der Sozialbeiträge am Arbeitnehmerentgelt ist in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (seit 1995 bzw. 2009*) nicht zu erkennen.
(* Anmerkung: Es sind hier selbstverständlich alle Geschlechter einbezogen - nach Geschlecht differenzierte Daten liegen dem BIAJ nicht vor) n

2026 05 28 anteil sozialbeitraege an arbeitnehmerentgelt 1995 2025 vgr zr biaj abb


 

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