Jobcenter: Mittel und Ausgaben für „Eingliederungsleistungen“ von Januar bis September 2026 (Jobcenter gE)
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(BIAJ) Ein Blick auf die Mittel für „Verwaltungskosten“ (Bundesanteil) und „Eingliederungsleistungen“, die den Jobcenter gE im Haushaltsjahr 2026 zur Verfügung stehen, und auf die Ausgaben von Januar bis September 2026 für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ und die Ausgaben aus dem Passiv-Aktiv-Transfer (PAT) im Bund und in den Ländern (immer ohne die Jobcenter zkT). Download_BIAJ20261007 (PDF, neun Seiten – Auszug unten).
Arbeitslosengeld-Ausgaben 2012 bis September 2026
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(BIAJ) In den 12 Monaten von Oktober 2025 bis September 2026 wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 29,640 Milliarden Euro ausgegeben, 4,232 Milliarden Euro (16,7 Prozent) mehr als in den 12 Monaten ein Jahr zuvor (Oktober 2024 bis September 2025: 25,408 Milliarden Euro). (1) (siehe BIAJ-Abbildung unten)
Im monatlichen Vorjahresvergleich stiegen die Arbeitslosengeldausgaben nach November 2022 in jedem der danach folgenden 46 Monate (Dezember 2022 bis September 2026). In diesen 46 Monaten stieg die 12-Monatssumme der Arbeitslosengeldausgaben um 13,097 Milliarden Euro (79,2 Prozent), von 16,543 Milliarden Euro (Dezember 2021 bis November 2022) auf die oben genannten 29,640 Milliarden Euro (Oktober 2025 bis September 2026).
Anmerkung: Die Wachstumsrate (der prozentuale Anstieg) der 12-Monatssumme der Arbeitslosengeldausgaben im Vorjahresvergleich, die bis Ende Dezember 2025 auf 19,4 Prozent stieg, sank 2026 in den ersten neun Monaten leicht auf die oben genannten 16,7 Prozent. Im BA-Haushalt erwartet wurde für das Haushaltsjahr 2026 ein Sinken der Arbeitslosengeldausgaben um 3,2 Prozent. (siehe unten) (Absolut sank dieser Anstieg der 12-Monatsumme im Vorjahresvergleich nach dem Maximum im April 2026 - 4,388 Milliarden Euro - auf die genannten 4,232 Milliarden Euro im September 2026.)

Weiterlesen: Arbeitslosengeld-Ausgaben 2012 bis September 2026
Altersrenten: Rentenzahlbeträge im Zugang, Wegfall und Bestand 2025 - Länder- und Ost-West-Vergleich
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(BIAJ) Fünf BIAJ-Abbildungen (mit kurzen Lesehilfen) zu den durchschnittlichen Zahlbeträgen (Netto vor Steuern) der Altersrenten (Renten wegen Alters) im Zugang und Wegfall (Tod) 2025 und im Bestand am 31.12.2025 in der Bundesrepublik Deutschland (DE), in den Ländern (von Schleswig-Holstein bis Thrüringen) und in West- und Ostdeutschland. Siehe unten oder PDF hier: Download_BIAJ20261005 (fünf Seiten).
Lesehilfe Abb. 1 von 5: Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag der Männer (Altersrente – Netto vor Steuern) betrug am 31.12.2025 im Rentenbestand in Westdeutschland (WD) 1.539,38 Euro und in Ostdeutschland (OD) 1,496,86 Euro. Im Rentenzugang 2025 betrug der Rentenzahlbetrag 1.440,16 Euro in Westdeutschland und 1.308,21 Euro in Ostdeutschland. Daraus ergibt sich: Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag der Männer lag im Zugang in Westdeutschland 99,22 Euro und in Ostdeutschland 188,65 Euro unter dem durchschnittlichen Rentenzahlbetrag im Rentenbestand. Die absolut größte negative Differenz zwischen den Altersrenten der Männer im Zugang und den Altersrenten im Bestand betrug im Ländervergleich 204,36 Euro in Sachsen (SN), die absolut kleinste 67,94 Euro in Niedersachsen (NI) und 67,99 Euro in Bayern (BY).
Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsfähige Leistungsberechtigte: Ländervergleich September 2026 (mit bremischen Städten)
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(BIAJ) September 2026 (Stichtag 14.09.) 4,672 Millionen Arbeitsuchende – darunter: 2,994 Millionen registrierte Arbeitslose, der höchste September-Bestand nach September 2010 (September 2010: 3,027 Millionen Arbeitslose). 1,182 Millionen der registrierten Arbeitslosen waren bei den 146 Agenturen für Arbeit und 1,812 Millionen bei den 404 Jobcentern registriert.
40.000 (1,3 Prozent) mehr registrierte Arbeitslose als im September 2025 – 74.000 mehr bei den Agenturen für Arbeit und 34.000 weniger bei den Jobcentern. (siehe Tabellen 1, 2 und 3). (1) 26.000 (1,6 Prozent) mehr arbeitslose Männer, 14.000 (1,0 Prozent) mehr arbeitslose Frauen. (siehe Tabelle 4)
Im Ländervergleich reichten die Veränderungsraten (im Vorjahresvergleich) bei den registrierten Arbeitslosen insgesamt von -2,7 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bis +3,8 Prozent in Sachsen (SN). (Stadt Bremen: -2,3 Prozent; Bremerhaven: -3,9 Prozent; siehe Tabellen 1 und 7)
Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den registrierten arbeitslosen Frauen reichten im Ländervergleich von -3,1 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bis +3,9 Prozent in Sachsen (SN) – bei den arbeitslosen Männern von -3,1 Prozent im Land Bremen (HB) bis +3,7 Prozent in Sachsen (SN). (siehe Tabelle 4, Seite 6)
Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den registrierten Arbeitslosen im Alter von unter 25 Jahren reichten im Ländervergleich von -3,9 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bis +11,1 Prozent in Sachsen (SN). (DE: +4,5 Prozent; siehe Anhang, Seite 10)
Die Arbeitslosenquoten reichten im September 2026 von 4,2 Prozent in Bayern (BY) bis 11,2 Prozent im Land Bremen (HB). (Frauen: von 4,1 Prozent in BY bis 11,1 Prozent in HB; Männer: von 4,3 Prozent in BY bis 11,3 Prozent in HB) Bundesrepublik: 6,4 Prozent (Frauen: 6,1 Prozent; Männer: 6,6 Prozent) (siehe Tabelle 5)
3,704 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB - SGB II - Hartz IV), 3,8 Prozent (145.000) weniger als im September 2025. Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den ELB reichten im Ländervergleich von ‑6,2 Prozent in Thüringen (TH) bis -1,3 Prozent in Baden-Württemberg (BW). Erinnerung: ELB im September vor 10 Jahren (September 2016) 4,305 Millionen. ELB-September-Maximum: 5,345 Millionen im September 2006.
Zum Länder- und Rechtskreisvergleich (insgesamt, SGB III und SGB II) im September 2026 und September 2025 - Arbeitsuchende (darunter registrierte Arbeitslose, differenziert nach Geschlecht) und erwerbsfähige Leistungsberechtigte - siehe die BIAJ-Kurzmitteilung (PDF) vom 30. September 2026: Download_BIAJ20260930 (zwei Text- und acht Tabellenseiten; bremische Städte auf PDF-Seite 9)
(1) wg. Rundung im Text auf 1.000 können Rundungsdifferenzen bei Summenbildung auftreten
Auszubildende und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Ländervergleich 2015 bis 2025
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(BIAJ) Ende 2025 waren in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 34,986 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 3,836 Millionen (12,3 Prozent) mehr als die 31,150 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zehn Jahre zuvor (Ende 2015). In den Ländern reichte die Veränderungsrate der Gesantzahl des sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Ende 2015 - Ende 2025) von +25,8 Prozent in Berlin (BE) bis -0,6 Prozent in Thüringen (TH). (siehe BIAJ-Tabelle 1 - i/m/w)
Die Zahl der Auszubildenden (gemäß Beschäftigungsstatistik) unter den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten stieg im entsprechenden Zeitraum um 48.000 (+3,0 Prozent) auf 1,621 Millionen. In den Ländern reichte die Veränderungsrate der Zahl der Auszubildenden gemäß Beschäftigungsstatistik (Ende 2015 – Ende 2025) von +25,2 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bis -4,2 Prozent in Niedersachsen (NI). (siehe BIAJ-Tabelle 2 - i/m/w)
Die deutlich kleinere Zahl der Auszubildenden gemäß Berufsbildungsstatistik sank im entsprechenden Zeitraum um 125.000 (-9,4 Prozent) auf 1,212 Millionen. In den Ländern reichte die Veränderungsrate (Ende 2015 – Ende 2025) der Zahl der Auszubildenden gemäß Berufsbildungsstatistik von +10,6 Prozent in Sachsen (SN) bis ‑21,1 Prozent im Saarland (SL). (siehe BIAJ-Tabelle 3 – i/m/w)
Die Ausbildungsquote gemäß Beschäftigungsstatistik (Anteil der Auszubildenden an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) sank in der Bundesrepublik Deutschland von 5,1 (5,05) Prozent Ende 2015 auf 4,5 (4,52) Prozent Ende 2022 und stieg bis Ende 2025, erstmals im Beobachtungszeitraum, leicht auf 4,6 (4,63) Prozent. In den Ländern reichte die Ausbildungsquote gemäß Beschäftigungsstatistik Ende 2025 von 5,1 Prozent im Saarland (SL) und in Rheinland-Pfalz (RP) (Rang 1 und 2) bis 3,2 Prozent in Berlin (BE). (siehe BIAJ-Tabelle 4, S. 6 – i/m/w)
Die deutlich kleinere rechnerische Ausbildungsquote gemäß Berufsbildungsstatistik (Anteil der Auszubildenden gemäß Berufsbildungsstatistik an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten) sank in der Bundesrepublik Deutschland von 4,3 Prozent Ende 2015 auf 3,5 (3,46) Prozent Ende 2025. In den Ländern reichte die Ausbildungsquote gemäß Berufsbildungsstatistik Ende 2025 von 3,9 Prozent in Niedersachsen (NI), Schleswig-Holstein (SH) und Rheinland-Pfalz (RP) (Rang 1 bis 3) bis 2,1 Prozent in Berlin (BE). (siehe BIAJ-Tabelle 5, S. 7 – i/m/w)
Die gesamten BIAJ-Materialien vom 28. September 2026 mit den Bundes- und Länderdaten (Arbeitsort) zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt, den Auszubildenden (gemäß Beschäftigungs- und Berufsbildungsstatistik) und den Ausbildungsquoten gemäß Beschäftigungsstatistik und gemäß Berufsbildungsstatistik (Ende 2015 bis Ende 2025), differenziert nach Geschlecht, finden Sie hier: Downlad_BIAJ20260928 (PDF: 8 Seiten - zwei Text- und 6 Tabellen-Seiten)
Weitere BIAJ-Veröffentlichungen zum Thema Berufsausbildung: hier.